Die Diepholzergänse

Wir haben uns aufgrund der Robustheit und Genügsamkeit für die Haltung dieser seltenen Gänserasse entschieden. Sie eignen sich auch wunderbar zum Abweiden von steileren Hängen, für welche schwerere Tiere nicht geeignet sind, da sie mit ihrem Gewicht schlimmen Landschaden verursachen. Ganter werden bis zu 7 kg. schwer, Gänse bis zu 5,5 kg.

 

Ein weiteres Plus ist schliesslich, dass man sie nach dem Silieren vom Mais, auf das abgemähte Land lassen kann. Sie fressen die übrig gebliebenen Maiskörner und verringern so den durch Wildschweine verursachten Landschaden, wenn sie im Herbst und Winter auf Futtersuche sind.

     

Herkunft und Entwicklung
Die Diepholzer Gans stammt aus der Grafschaft Diepholz im Norden Deutschlands, wo sie einst in grossen Herden gehalten wurde. Sie wird seit über hundert Jahren gezüchtet und ist eine der wenigen noch existierenden Landgänserassen. Aufgrund ihrer extensiven Haltung auf Bruchweiden (Wiesenmooren) entwickelte die Diepholzer Gans ihre Widerstandskraft und legendäre Futterdankbarkeit. Ab und zu gesellten sich wild lebende Graugänse zu den Diepholzer Gänsen. Durch solche Paarungen wurde die bereits durch die verschiedenen Futter- und Witterungsverhältnisse entwickelte Robustheit der Diepholzer Gans nochmals gestärkt. 1925 wurde die Diepholzer Gans als Rasse anerkannt. Mit nachlassender Nachfrage nach Schreibfederkielen, Daunenfedern und Gänsefleisch geriet die edle Rasse in Vergessenheit und die grossen Herden verschwanden. (Quelle: PSR)